Meine Methoden
In meiner musiktherapeutischen Arbeit verbinde ich verschiedene Zugänge, um individuell auf die Bedürfnisse meiner Klient:innen einzugehen und ihnen einen geschützten Raum für Ausdruck, Wahrnehmung und Verarbeitung zu eröffnen. Dazu zählen aktive Musiktherapie, rezeptive Methoden und reflektierende Gespräche. Das Ganze ist in meinem integralen Ansatz immer mit körperorientierten Verfahren kombiniert und eingebettet. Je nach Präferenz des Patienten kann das Tanz sein, aber auch andere Bewegungselemente beinhalten – ich frage, was DU brauchst. Meine Arbeit findet je nach Anliegen sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting statt.

Aktive Methoden
In der aktiven Musiktherapie arbeite ich gemeinsam mit meinen Klient:innen daran, Gefühle und innere Zustände musikalisch auszudrücken. Das geschieht zum Beispiel durch freie Improvisation mit Instrumenten oder der eigenen Stimme – ganz ohne musikalische Vorkenntnisse. Auch themenbezogene Improvisationen zu bestimmten Emotionen oder Situationen sowie Songwriting und Liedarbeit nutze ich, um persönliche Erlebnisse und Gefühle zu verarbeiten. Je nach Bedarf leite ich das gemeinsame Singen und Musizieren behutsam an, insbesondere in pädagogischen oder geriatrischen Kontexten.

Rezeptive Methoden
In der rezeptiven Arbeit steht das bewusste Hören im Mittelpunkt. Ich begleite meine Klient:innen dabei, Musik aufmerksam wahrzunehmen und mit inneren Bildern und Empfindungen in Kontakt zu kommen. Klangreisen mit Instrumenten wie Klangschalen, Gongs oder Monochorde können tiefe Entspannung und ein Erleben von Resonanz ermöglichen. Auch arbeite ich mit biografisch bedeutsamer Musik, um Erinnerungen und Emotionen behutsam zu aktivieren, sowie mit musikgestützten Entspannungsverfahren, beispielsweise der Progressiven Muskelentspannung.

Weitere Methoden
Ergänzend ist mir das reflektierende Gespräch ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, um das musikalisch Erlebte gemeinsam zu verstehen und einzuordnen. Strukturgebende Rituale – wie wiederkehrende Lieder oder Klänge zu Beginn und am Ende einer Sitzung – geben Halt, Orientierung und Sicherheit.

Tanz- und Bewegungstherapie
In der Tanz- und Bewegungstherapie arbeite ich mit dem Körper als unmittelbarem Zugang zum inneren Erleben. Bewegung ermöglicht es, Gefühle, Spannungen und innere Prozesse auszudrücken, auch dort, wo Worte fehlen. Dabei geht es nicht um „richtig“ oder „schön“, sondern um ein authentisches Spüren und Erleben im eigenen Tempo.
Ich begleite Menschen dabei, ihre Körperwahrnehmung zu vertiefen, neue Bewegungsmöglichkeiten zu entdecken und innere Zusammenhänge über Bewegung erfahrbar zu machen. Je nach Anliegen fließen freie Bewegung, angeleitete Impulse sowie Elemente aus der somatischen Arbeit ein. Auf diese Weise kann Bewegung zu einem Raum werden, in dem Selbstregulation, Ausdruck und Veränderung auf ganz unmittelbare Weise erfahrbar werden kann.
